Êzîdîname ist ein länderübergreifendes Projekt der Stelle für Jesidische Angelegenheiten, das vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Das Ziel ist nicht nur Vernetzung der jesidischen Gemeinden weltweit, allen voran in der Bundesrepublik Deutschland, in Georgien und in Armenien, sondern auch eine stete Berichterstattung über jesidisches Leben und das Jesidentum.Êzîdîname erklärt und klärt auf über diese alte Gemeinschaft, deren Wurzeln dem antiken Mesopotamien, dem Zweistromland und der Wiege der Zivilisation entspringen.Die Jesiden bilden die größte Minderheit in Armenien. Sie leben vor allem in ländlichen Regionen und pflegen ihre Sprache, Kultur und Religion bis heute. Armenien war eines der ersten Länder, das die Jesiden offiziell als eigenständige religiöse Gruppe anerkannte. Trotz sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen engagiert sich die Gemeinschaft stark für Bildung, kulturelle Bewahrung und Selbstorganisation. Ein gelebter Glaube, der sich auch in öffentlichen Feierlichkeiten und religiösen Neubauten sichtbar manifestiert.