Ein Projekt zur Dokumentation, Bildung und Stärkung der êzîdischen Identität in der Diaspora.

Êzîdîname in Deutschland

Êzîdîname ist ein länderübergreifendes Projekt der Stelle für Jesidische Angelegenheiten, das vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Das Ziel ist nicht nur Vernetzung der jesidischen Gemeinden weltweit, allen voran in der Bundesrepublik Deutschland, in Georgien und in Armenien, sondern auch eine stete Berichterstattung über jesidisches Leben und das Jesidentum.Êzîdîname erklärt und klärt auf über diese alte Gemeinschaft, deren Wurzeln dem antiken Mesopotamien, dem Zweistromland und der Wiege der Zivilisation entspringen.Seit den 1970er-Jahren leben Jesiden in Deutschland – zunächst als Gastarbeiterfamilien, später als Geflüchtete vor Verfolgung in der Türkei, im Irak und in Syrien. Besonders nach dem Völkermord von 2014 fanden viele Schutz in Deutschland. Heute lebt hier eine der größten jesidischen Diasporagemeinschaften weltweit. Die Jesiden in Deutschland engagieren sich stark in der Integrations-, Aufklärungs- und Erinnerungskulturarbeit und prägen das öffentliche Bild des Jesidentums entscheidend mit.